8 Daniel Ardaya Lieb

Steckbrief:
  • 53 Jahre alt
  • Verheiratet, 4 Kinder
  • Erzieher
Das ist mir wichtig:
  • naturnaher Wald
  • Südamerika
  • gesunde Lebensmittel
Über mich:

Für meine Eltern waren Berge keine Hindernisse und Meere keine Grenzen, mein Vater stammt aus der Quechua-Bevölkerung Boliviens, meine Mutter aus Altötting. Meine Wiege stand Mitte der 60er Jahre in den Anden. Nach dem frühen Tod meiner Mutter wuchs ich als Pflegekind in Kolbermoor in einer Familie auf, die aus einem Chor die Städtische Musikschule aufbaute.

Deshalb bezeichne ich mich als „boarisch-bolivianisch“.

In meiner Arbeit als Erzieher in einem Wohnheim für mehrfach Schwerstbehinderte habe ich mit Menschen und Familien zu tun, deren Leben – oft sehr plötzlich – aus den Tritt geraten ist.

Meine politischen Ziele:

Ich wünsche mir von unserem neuen Gemeinderat, dass dieser Lösungen für alle Mitbürger unserer Gemeinde erarbeitet. Ob bezahlbarer Wohnraum für hier arbeitende Sozialberufler, ob Förderung der Jugendarbeit, ob Lösungen bei Immobilität.

Unsere Gemeinde ist vielfältiger als oftmals erwartet. Durch Förderung unterschiedlicher Vereine sollen Mitbürger eine Plattform erhalten, und der Bezug der Mitbürger untereinander gestärkt werden.

Der europäische Gedanke soll durch den Gemeinderat erneuert werden, indem eine Partnerschaft mit einer Gemeinde (am liebsten mit kulturell anderen Hintergrund)  im eurpäischen Ausland angebahnt wird.

Zwar wurde die jahrhundertealte Kulturlandschaft vor der hiesigen faszinierenden Gebirgskulisse schon immer gestaltet, jedoch in der Ära der nun einsetzenden Auswirkungen des Artenschwundes und des Klimawandels muss auf die zukunftsfähige Bewirtschaftung der kommunale Flächen geachtet und der kommunale Wald umgebaut werden.

Neben der erneuten Bewerbung für den Titel „Naturschutzkommune“ und Bewerbung der Ökomodellregion Kampenwand-Hochries-Wendelstein sehe ich die Stärkung der Direktvermarktung der Lebensmittel aus den kleinbäuerlichen Betrieben als Ziel an.

Ich sehe in der Förderung von Solidarischen Landwirtschaftsprojekten ein Raum zur Begegnung von Konsumenten und Produzenten, und damit ein Weg zur Wertschätzung der hochwertigen Produkte der regionalen Erzeuger.